Hintergrund/Projektziel

Hintergrund

Seit 1998 gibt es zwischen der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes in Selm-Cappenberg und der katholischen Kirchengemeinde St. Peter Canisius in Busunu eine Partnerschaft. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat es bereits verschiedene Projekte im Dorf gegeben. Des Weiteren existiert seit dem 5. November 2007 ein Partnerschaftsabkommen zwischen Ghana und Nordrhein-Westfalen. Daher wurden seit 2007 auch fünf Projekte mit dem Schwerpunkt der regenerativen Energieerzeugung in Busunu durchgeführt. Aufgrund dieser Projekte ist im Dorf eine kleine Biogasanlage, eine Photovoltaikanlage und ein Stromnetz, an das rund 150 Haushalte angeschlossen sind, vorhanden. Die vorhandene, technische Infrastruktur muss jedoch auch in regelmäßigen Abständen gewartet und repariert werden. Die dabei entstehenden Kosten müssen auf die Dorfbevölkerung umgelegt werden, damit ein nachhaltiger Betrieb der technischen Systeme im Dorf sichergestellt werden kann. Da aber keine Selbstverwaltungsstrukturen im Dorf existieren ist es notwendig diese Strukturen langfristig aufzubauen und im Dorf gemeinsam mit den Bürgern umzusetzen.

In der folgenden Grafik sind die wichtigsten Gebäude im Dorf und die Lage der Einrichtungen innerhalb des Dorfes dargestellt.

Aufbau von kommunalen Selbstverwaltungsstrukturen und die Gründung von Stadtwerken
Beim Aufbau von kommunalen Selbstverwaltungsstrukturen und bei der Gründung von Stadtwerken werden in den nächsten zwei Jahren die Stadt Selm und die Stadtwerke Selm dem Dorf Busunu beratend zur Seite stehen. Finanziert wird das Projekt zu 90 % vom Land Nordrhein-Westfalen und Engagement Global und zu 10 % durch die Stadt Selm, finanziert durch Drittmittel.

Gemeinschaftliches Projektmanagement
Mit dem Projekt sollen in Selm auch viele unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Jede Interessierte Person hat die Möglichkeit innerhalb der Projektgruppe an dem Projekt mitzuarbeiten. Durch das Projekt sollen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Selm angesprochen werden. Ebenso soll auch das „Wir-Gefühl“ in der Stadt weiter gestärkt werden. Das gemeinschaftliche Projektmanagement soll darüber hinaus zu weiteren Projekten in der Stadt Selm führen. Außerdem soll der Blick auf die regenerativen Energien weiter geschärft werden und das Image der Stadt Selm weiter kontinuierlich verbessert werden. Freiherr-vom-Stein, der Vater der kommunalen Selbstverwaltung soll durch das Projektziel
noch weiter in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt werden. Bei Fragestellungen wird dem Projektteam der Ghana-Arbeitskreis der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Cappenberg, der bereits viel Erfahrung bei Projekten in Ghana gesammelt hat, beratend zur Seite stehen. Darüber hinaus ist es angedacht Schulen,  Unternehmen, Institutionen und Vereine in das Projekt einzubinden.

 

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